Sonntag, 31. August 2008

Ein gemütlicher Sonntag

Nach der anstrengenden Party gestern hieß es heute relexen! Nach einem kleinen Frühstück schaute ich zu den Kollegen. Stefan erzählte mir, dass Erik (ein Kollege aus Deutschland) einen Filmriss von gestern hatte und absolut nichts mehr weiß, was nach 0 Uhr passiert ist. Da können dann schon mal ein paar Sachen passiert sein, von denen man besser nicht erzählt bekommt, ob sie nun war sind oder nicht ist die große Frage ;). Danach schauten Stefan, Melissa und ich nach Ronneby, um die Stadt ein bisschen zu erkunden. Wir schauten zu einem Turm, der sicherlich ein Wahrzeichen von Ronneby ist.



Danach schauten wir auf eine Kebabrulle – wie ein Dürüm, nur ca 4 mal so groß wie in Österreich oder Deutschland.


Irgendwie ist in Schweden alles größer (siehe auch die Eistüte). Danach wanderten wir noch ein bisschen in Ronneby herum und kauften ein paar Kleinigkeiten bei Willy’s.


Alle Fotos von Melissa


Alle Fotos von mir

Samstag, 30. August 2008

Schwimmbad

Heute machten wir einen Spaziergang im Brunnspark, mit dem Ziel – essbare Pilze zu finden, da Melissa schon mal sehr viele Pilze gefunden hatte. Leider blieben unsere Sackerl leer, da wir nur Pilze fanden, die wir nicht kannten. Am Nachmittag gingen wir dann ins Freibad. Das Freibad ist ganz in der Nähe mit einem großes Becken und einem sehr unberechenbares Trampolin. Jetzt wird sich jeder denken, dass das Wasser sehr kalt sein muss – ist es aber nicht. Anzeige laut Schwimmbad – Luft: 20 °C, Wasser 24 °C! Das Wasser wird beheizt – anders wäre das nicht möglich, nachdem es doch immer wieder regnet und in der Nacht schon ziemlich kalt ist. Wenn man aus dem Wasser geht, würde man am liebsten gleich wieder hineinspringen, da der Wind das ganze noch mal ein bisschen kühler macht. Die Sonne hat aber geschienen und es war sehr gemütlich.



Am Abend heiß es wieder Party! Nach einem ca. 40 minütigen Spaziergang waren wir an unserem Ziel angekommen. Die Polen hatten „einige“ Flaschen Vodka mitgebraucht und es war ein lustiger Abend.

Freitag, 29. August 2008

Welcome-Event, Aspö und Grillparty

Heute hatten wir das Welcome-Event in Karlskrona. Am Anfang gab es eine Vorstellungsrunde, die ganz witzig war, weil einige, die den Sprachkurs im August gemacht haben, ihr bestes Schwedisch ausgepackt haben und sich in Schwedisch vorstellten. Unter anderem war der Pfarrer da, der unser erzählt hat, dass wir im Paradies gelandet sind – Blekinge wird auch der Garten von Schweden genannt (Garden of (Sw)eden) – ein kleines Wortspiel – wie auch immer. Wir bekamen einige interessante Infos vom International Office und die Krankenschwester hat auch ein paar Worte erzählt. (Ja – es gibt eigene Krankenschwestern an den Uni-Standorten).

Nach dem Welcome-Event haben wir auf ein Eis geschaut. Das Eis in Schweden wird offen etwas anders serviert als bei uns. Man wählt nicht jede Kugel einzeln aus, sondern sortenweise. Eine Sorte – zwei oder drei. Jedenfalls bekommt man dann pro Sorte ca. 4 Kugeln Eis!!! Ich hatte mir „nur“ zwei Sorten genommen –



Die Studenten aus Polen beschlossen schon im Vorhinein, auf die Insel Aspö zu fahren. Nach einem kleinen Rundgang in Karlskrona beschlossen wir, uns auch an sie anzuhängen und fuhren gemeinsam. Die Insel Aspö erreicht man über eine Fähre, die in Karlskrona anlegt. Die Fähre fährt das ganze Jahr und ist für jeden gratis zu benutzen. Nach ca. 20 Minuten Fahrt erreichten wir die Insel. Da wir mit den Autos unterwegs waren, hatten wir dann unser erstes Ziel, eine alte Burg, schnell erreicht.



Nach einer ausführlichen Besichtigung ging es weiter Rund um die Insel. Das zweite mal blieben wir bei einer Kirche stehen. Bevor es dann wieder zurückging, hielten wir bei einem Strand – ein wunderschönes Plätzen!

Wieder zurück in Ronneby hatte ich meinen Termin bei Mr. Larry Henesey. Wir fixierten die Kurse, die ich machen werde, leider stellte ich gleich danach fest, dass zwei Kurse fast immer zur selben Zeit und am gleichen Ort sind. Über das Wochenende werde ich mir die Kurse noch einmal genauer anschauen und nach einer brauchbaren Lösung suchen.

Am Abend war dann eine kleine Grillparty angesagt. Ich kaufte noch alles ein (Fleisch, Brot, Bier, …) und als ich ankam waren die Kohlen schon am glühen. Es war sehr gemütlich und ein netter Abend.


Fotos von Karlskrona, Aspö und der Grillparty

Donnerstag, 28. August 2008

Brunnspark und Hafen von Ronneby

Da ich heute keinen Termin bei der BTH hatte, war es das Ziel, die Gegend etwas genauer kennen zu lernen und sich Ronneby etwas genauer anzuschauen. Am Vormittag wanderte ich durch den Brunnspark von Ronneby. Der Brunnspark wurde 2005 zu Schwedens schönstem Park gekürt. Der Park wird durch einen Wald, in dem es verschiedene „Sehenswürdigkeiten“ gibt, erweitert. Unter anderem gibt es im Wald einen kleinen See, einen Japanischen Garten oder einen Duftgarten.


Der Brunnspark:




Am Nachmittag machte ich mich zu Fuß auf den Weg zum Hafen von Ronneby. Nach etwa 3 km Fußmarsch hatte ich mein Ziel erreicht. Leider war der Hafen nicht so berauschend. Dieser besteht zum größten Teil aus einem Firmengelände, das man nicht betreten darf. Darum beschloss ich noch ein Stückchen weiter zu gehen, um die Anlegestelle für Schiffe auf die nächste Insel zu erreichen. Auf dem Weg dorthin hatte ich zwei Schweden getroffen, ein 16 jähriges Mädchen und dessen ca. 60 jährigen Nachbar. Als ich ihnen sagte, dass ich aus Österreich komme fing er plötzlich Deutsch zu sprechen an und jodelte – war sehr lustig. Beim Meer angekommen musste ich leider feststellen, dass dort nicht sehr viel los war. Also machte ich mich wieder auf den Weg Richtung Ronneby.


Hafen von Ronneby:



Alle Fotos vom Brunnspark und Hafen Ronneby.

Mittwoch, 27. August 2008

Anreise und der erste Tag


Jetzt bin ich bereits seit mehr als 24 h in Ronneby. Das Wetter ist nicht gerade berauschend (es wechselt zwischen Regen und Nieseln) aber Ronneby ist an sich eine schöne und nette Stadt. Fangen wir bei der Anreise nach Ronneby an. Meine Eltern brachten mich zum Wiener Flughafen, wo es mit SkyEurope nach Kopenhagen ging. SkyEurope ist eigentlich eine tolle Sache, da 50 Euro für einen Flug nach Kopenhagen wirklich nicht viel ist. Was allerdings ein bisschen (ist untertrieben) nervig war, ist die Gewichtsbeschränkung von 20 kg auf das Gebäck (jedes Kilo Übergewicht kostet extra). Das heißt man muss gut überlegen, was in den Koffer kommt und was nicht. Die Lösung des Problems ist ein Paket, dass ich mir nachschicken lasse, wo alles drinnen ist, das ich nicht sofort brauche, aber trotzdem wichtig ist.



Also in Kopenhagen angekommen war der 2. Reiseabschnitt mit dem Zug (von Kopenhagen Airport nach Ronneby) zu bestreiten. Der Ticketkauf verlief ohne Probleme und die Zugfahrt war sehr angenehm. Leider war das Wetter nicht so toll und ich habe daher fast keine Fotos gemacht. Abfahrt zu Hause (5:30) – Abflug Wien (11:05) – Abfahrt Kopenhagen Airport (13:56) und schließlich um 16:58 hatte ich Ronneby erreicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte es Gott sei Dank nicht geregnet und der eine Kilometer zum Hostel (STF Hostel Ronneby) war kein Problem. Das Hostel ist sehr sauber und auch günstig. Es gibt eine voll ausgestattete Küche, die von den Gästen benutzt werden kann. Am Abend verband ich eine erste Erkundung von Ronneby mit einem Einkauf im Willy’s. Das Willy’s ist ein großer Supermarkt, der auch nicht besonders teuer ist. Die ersten Fotos aus Ronneby können hier angeschaut werden.


Das Hostel:

Zurück im Hostel war es Zeit für eine gemütliche Jause. Nach einem kleinen Nickerchen besuchte ich noch Joe (Josef Fürlinger) – SE Masterstudent an der FH Hagenberg, der bereits seit einem Monat in Ronneby ist – genau wie Mellisa Gollinger, die ebenfalls SE studiert (sie besuchten den Erasmus Sprachkurs). Bei Joe hab ich dann mein erstes Dänisches Bier bekommen. Das Bier hier in Schweden, dass man im normalen Supermarkt bekommt, hat „nur“ 3,5 % Alkoholgehalt, schmeckt aber gar nicht so schlecht. Ich erhielt viele wichtige Infos und es war ein netter Ausklang. Am nächsten Tag (heute) trafen wir uns um 11 Uhr, um zur Uni zu schauen und die ganzen organisatorischen Dinge zu erledigen. Der erste Weg war zum International Office, wo wir allgemeine Infos zum Studieren in Ronneby erhielten, dann ging es zur Registrierung, wo ich den Login erhielt und weiter zur Student Union. Die Student Union ist eine Art Studentenvereinigung, der man als Student an der BTH beitreten muss. Man bekommt dort die Zutrittskarte für die Labors und sie helfen beim Einzug. Nach einem kurzen Abstecher zu Joe, wo wir uns das Moodle der BTH anschauten, schaute ich noch zu Mr. Henesey, der meine Ansprechperson betreffend der Fächer ist, die ich besuchen möchte. Henesy ist Amerikaner und bereits seit 8 Jahren in Schweden. Wir hatten ein nettes Gespräch bei meinem ersten schwedischen Kaffee, der ziemlich stark war (a Beischlreißer). Am Freitag habe ich noch einen Termin bei Mr. Henesey, bei dem wir meine Fächer genauer besprechen und diese fixieren. So – genug für meinen ersten Blogeintrag. Das einzig, das mich derzeit ziemlich nervt, ist, dass ich im Hostel bin und hier kein Internet habe – aber naja – diese Zeit geht auch vorüber – am Montag bekomm ich mein Zimmer.


Ronneby:



Fotos Anreise und Ronneby