Jetzt bin ich bereits seit mehr als 24 h in Ronneby. Das Wetter ist nicht gerade berauschend (es wechselt zwischen Regen und Nieseln) aber Ronneby ist an sich eine schöne und nette Stadt. Fangen wir bei der Anreise nach Ronneby an. Meine Eltern brachten mich zum Wiener Flughafen, wo es mit SkyEurope nach Kopenhagen ging. SkyEurope ist eigentlich eine tolle Sache, da 50 Euro für einen Flug nach Kopenhagen wirklich nicht viel ist. Was allerdings ein bisschen (ist untertrieben) nervig war, ist die Gewichtsbeschränkung von 20 kg auf das Gebäck (jedes Kilo Übergewicht kostet extra). Das heißt man muss gut überlegen, was in den Koffer kommt und was nicht. Die Lösung des Problems ist ein Paket, dass ich mir nachschicken lasse, wo alles drinnen ist, das ich nicht sofort brauche, aber trotzdem wichtig ist.
Also in Kopenhagen angekommen war der 2. Reiseabschnitt mit dem Zug (von Kopenhagen Airport nach Ronneby) zu bestreiten. Der Ticketkauf verlief ohne Probleme und die Zugfahrt war sehr angenehm. Leider war das Wetter nicht so toll und ich habe daher fast keine Fotos gemacht. Abfahrt zu Hause (5:30) – Abflug Wien (11:05) – Abfahrt Kopenhagen Airport (13:56) und schließlich um 16:58 hatte ich Ronneby erreicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte es Gott sei Dank nicht geregnet und der eine Kilometer zum Hostel (STF Hostel Ronneby) war kein Problem. Das Hostel ist sehr sauber und auch günstig. Es gibt eine voll ausgestattete Küche, die von den Gästen benutzt werden kann. Am Abend verband ich eine erste Erkundung von Ronneby mit einem Einkauf im Willy’s. Das Willy’s ist ein großer Supermarkt, der auch nicht besonders teuer ist. Die ersten Fotos aus Ronneby können hier angeschaut werden.
Das Hostel:
Zurück im Hostel war es Zeit für eine gemütliche Jause. Nach einem kleinen Nickerchen besuchte ich noch Joe (Josef Fürlinger) – SE Masterstudent an der FH Hagenberg, der bereits seit einem Monat in Ronneby ist – genau wie Mellisa Gollinger, die ebenfalls SE studiert (sie besuchten den Erasmus Sprachkurs). Bei Joe hab ich dann mein erstes Dänisches Bier bekommen. Das Bier hier in Schweden, dass man im normalen Supermarkt bekommt, hat „nur“ 3,5 % Alkoholgehalt, schmeckt aber gar nicht so schlecht. Ich erhielt viele wichtige Infos und es war ein netter Ausklang. Am nächsten Tag (heute) trafen wir uns um 11 Uhr, um zur Uni zu schauen und die ganzen organisatorischen Dinge zu erledigen. Der erste Weg war zum International Office, wo wir allgemeine Infos zum Studieren in Ronneby erhielten, dann ging es zur Registrierung, wo ich den Login erhielt und weiter zur Student Union. Die Student Union ist eine Art Studentenvereinigung, der man als Student an der BTH beitreten muss. Man bekommt dort die Zutrittskarte für die Labors und sie helfen beim Einzug. Nach einem kurzen Abstecher zu Joe, wo wir uns das Moodle der BTH anschauten, schaute ich noch zu Mr. Henesey, der meine Ansprechperson betreffend der Fächer ist, die ich besuchen möchte. Henesy ist Amerikaner und bereits seit 8 Jahren in Schweden. Wir hatten ein nettes Gespräch bei meinem ersten schwedischen Kaffee, der ziemlich stark war (a Beischlreißer). Am Freitag habe ich noch einen Termin bei Mr. Henesey, bei dem wir meine Fächer genauer besprechen und diese fixieren. So – genug für meinen ersten Blogeintrag. Das einzig, das mich derzeit ziemlich nervt, ist, dass ich im Hostel bin und hier kein Internet habe – aber naja – diese Zeit geht auch vorüber – am Montag bekomm ich mein Zimmer.
Ronneby:



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