So - nach dieser tollen Zeit in Schweden ist es auch wieder schön zu Hause (Aber Schweden hat mich nochmal wieder ab 6. Jänner für gute zwei Wochen). Gestern bin ich um 7:15 Uhr zu Fuß zum Bahnhof Ronneby aufgebrochen, um nach Hause zu reisen. Danach gings mit dem Zug nach Kopenhagen Airport, weiter mit Sky Europe nach Wien, wo ich eigentlich mit Bus/Zug nach Hause fahren sollte. Aber als ich in Wien ankomme haben mich dann doch meine Eltern vom Flughafen abgeholt - die Überraschung ist euch gelunden :D - danke nochmal. Wie schon in den Nachrichten angekündigt, hat es in Österreich geschneid!!! Am Weg nach Hause schauten wir dann gleich noch in der Pluscity vorbei, damit ich gleich noch den vorweihnachtlichen Konsum LIVE miterlebe ;). Zuhause angekommen gabs dann noch Mamas selbstgemachte Kekse und Glühwein - mmmmhh - lecker.
Jetzt bin ich mit Erholen, Fotos herzeigen und Aklimatisierung beschäftigt :D. Morgen gehts auf den Nusserlmarkt und am Abend werden wir vielleicht pokern. Heute hab ich auch erfahren, dass wir Silvester wahrscheinlich in Tirol auf einer Sebstversorgerhütte feiern werden - da bin ich schon gespannt!!!!
Schöne Grüße
Nach langer Zeit aus Österreich :P
Freitag, 19. Dezember 2008
Dienstag, 16. Dezember 2008
Svenska 2 Tentamen und Erasmus Ending Party
Am Montag hatten wir die Prüfung von Schwedisch 2. Jetzt haben wir auch eine sehr lustige schwedische Konversation, an die sich so mancher sicher noch länger erinnern wird :D. Diese haben wir nämlich für die "mündliche Prüfung" auswendig lernen müssen und dann zu zweit vortragen müssen. Hier werde ich dann die ganze Konversation einfügen - habe gerade das Buch nicht zur Hand ;). Übrigens mit eine B, das einem sehr gut entspricht, bestanden :).
Am Abend hieß es dann große Erasmus Ending Party. Wie ich erst eben erfahren habe, wird es Anfang Jänner (wahrscheinlich das WE von 9.-11. Jänner) die "offizielle" Erasmus Ending Party geben. Da von Folkparksvägen aber viele im Jänner nicht mehr kommen, war das so zu sagen UNSERE letzte große Party. Da sehr viele Erasmusstudenten aus Karlskrona kamen, war so um die 50 Leute auf der Party und es war ein rießen Erfolg!!! Um ca 4 Uhr gabs dann sogar noch ein Feuerwerk!!! Die letzte Afterparty (bei der ich nicht mehr dabei war) endete um 8 Uhr morgen - ich glaub mehr muss man nicht mehr sagen :D.
Die Fotos folgen später
Am Abend hieß es dann große Erasmus Ending Party. Wie ich erst eben erfahren habe, wird es Anfang Jänner (wahrscheinlich das WE von 9.-11. Jänner) die "offizielle" Erasmus Ending Party geben. Da von Folkparksvägen aber viele im Jänner nicht mehr kommen, war das so zu sagen UNSERE letzte große Party. Da sehr viele Erasmusstudenten aus Karlskrona kamen, war so um die 50 Leute auf der Party und es war ein rießen Erfolg!!! Um ca 4 Uhr gabs dann sogar noch ein Feuerwerk!!! Die letzte Afterparty (bei der ich nicht mehr dabei war) endete um 8 Uhr morgen - ich glaub mehr muss man nicht mehr sagen :D.
Die Fotos folgen später
Montag, 15. Dezember 2008
Hasslö
Nach der anstrengenden ;) Disconight mit Afterparty gings heute mit Stefans Freunden zu einer Steinpyramide und nach Hasslö. Leider haben wir den Cache bei den vielen Steinen nicht gefunden. Der Hinweis war - unter einem Stein - hahaha (siehe Fotos)
Hasslö ist eine nette kleine Insel, die vor allem im Sommer Ort für so manch schöne Zeit sein kann. Viel Strand und nette Stellen, um Lagerfeuer zu machen und einen gemütlichen Abend zu verbringen.



Am Abend haben wir dann noch ein letztes Mal zusammen Pizza gemacht. Mmmmmmhhh lecker.
Alle Fotos Hasslö
Alle Fotos von der Afterparty
Hasslö ist eine nette kleine Insel, die vor allem im Sommer Ort für so manch schöne Zeit sein kann. Viel Strand und nette Stellen, um Lagerfeuer zu machen und einen gemütlichen Abend zu verbringen.



Am Abend haben wir dann noch ein letztes Mal zusammen Pizza gemacht. Mmmmmmhhh lecker.
Alle Fotos Hasslö
Alle Fotos von der Afterparty
Samstag, 13. Dezember 2008
Lucia
Am 13. Dezember wird in Schweden Lucia gefeiert. Bei Lucia werden in ganz Schweden Mädchen zur Luica gewählt. Jede Familie, Schule, Kindergarten und Ortschaft haben ihre eigene Lucia. Voraussetzungen, damit man zur Lucia gewählt wird: die Mädchen müssen schön Singen können und auch hübsch sein. Lucia ist vor allem in Schweden verbreitet und ist immer am 13. Dezember. Das Fest hat einen christlichen Ursprung, da der Tag der Heiligen Lucia der kürzeste Tag des Jahres war. Es wurde jedoch der Kalender umgestellt und seit dem wird Lucia nicht mehr am kürzesten Tag gefeiert. Die Lucia trägt ein weißes Gewand, ein rotes Band um die Taille und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Ihr folgen oft weitere Mädchen (tärnor), die Kerzen in den Händen halten. Weitere Infos
Am Tag vor Lucia wurde vom International Office aus zum Luciaabend geladen. Die Lucia von Karlskrona kam und wir (die Erasmus- und International Students) konnten bei Kaffee, Tee und Lussekat (Gebäck mit Saffran) die Lucia und ihre Mädchen bewundern. Sie haben sehr schön gesungen und wir haben auch noch unsere eigene Lucia gewählt (Weraonika und Dirk). Am Abend haben wir dann noch ein bisschen gepokert und nachdem Stefans Besuch gekommen ist mussten wir fast noch nach Ronneby in eine Bar schauen ;). Da haben wir dann auch noch zufällig Melissa und Asia getroffen.


Alle Fotos von Julia hier
Fotos vom Ronnebypub von Melissa hier
Am Tag vor Lucia wurde vom International Office aus zum Luciaabend geladen. Die Lucia von Karlskrona kam und wir (die Erasmus- und International Students) konnten bei Kaffee, Tee und Lussekat (Gebäck mit Saffran) die Lucia und ihre Mädchen bewundern. Sie haben sehr schön gesungen und wir haben auch noch unsere eigene Lucia gewählt (Weraonika und Dirk). Am Abend haben wir dann noch ein bisschen gepokert und nachdem Stefans Besuch gekommen ist mussten wir fast noch nach Ronneby in eine Bar schauen ;). Da haben wir dann auch noch zufällig Melissa und Asia getroffen.
Fotos vom Ronnebypub von Melissa hier
Sonntag, 7. Dezember 2008
2. Adventwochenende
So - endlich Zeit mal wieder für einen Blogeintrag. Was ist so alles passiert dieses 2. Adventwochenende im schönen vorweihnachtlichen Schweden (ohne Schnee :( ). Los ging das WE am Freitag mit Glöggtrinken und Fußballgucken bei Dirk. Danach gings mit dem Auto nach Karlskrona, wo wir bis 3 Uhr fort waren. Wie immer - wenn wir in Karlskorna unterwegs sind - haben wir viele Erasmuskollegen, die in Karlskrona wohnen, getroffen. Es war ein sehr lustiger Abend - vor allem die Heimfahrt ;).
Am Samstag hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, bei der Nikolaus-Party den Nikolaus/Santa zu spielen. Wir hatten eine Woche zuvor ein Wichtelspiel begonnen, wobei jeder einen Erasmuskollegen gezogen hat und für diesen ein Geschenk im Wert von 50 SEK besorgt werden musste. Daher gings Mittags mit dem Zug noch nach Karlskrona, um ein passendes Present zu besorgen. Als ich auf die Party kam, schaute ich nicht schlecht als mir dann Dirk sogar eine Weihnachtsmütze und einen Nikolausbart in die Hand drückte :). Natalia war meine Helferin und so konnte es dann auch gleich los gehen mit dem Geschenkeverteilen. Wie es der Brauch so will, wurde auch jedes Mädchen und jeder Junge ;) gefragt, ob sie/er auch brav war und dann das Geschenk überreicht. War echt eine sehr lustige Angelegenheit. Vor allem haben einige (zB Stefan) etwas untypische Geschenke bekommen :D (ein Trip durch Europa mit einigen sehr wertvollen Tips). Danach wurde noch ein bisschen abgeschackt.


Heute haben wir uns mit dem Auto nach Nättraby aufgemacht, um einen "richtigen" schwedischen Weihnachtsmarkt zu bestaunen. Leider wurden wir wieder enttäuscht, da es sich um ein Geschäft handelte (ähnlich wie das Lagerhaus), wo es jede Menge Weihnachtszeug zu kaufen gab - vom Weihnachtsbaum bis hin zu Blumen, Kerzen und Sternen ;). Es war aber auch eine Band da, die schwedische Weihnachtslieder spielte und ein paar Ständchen, so man Glögg und Kekse kosten konnte. Da der Weihnachtsmarkt nicht ganz so der Reißer war, beschlossen wir gemeinsam Weihnachtskekse zu backen. Ich muss sagen - wir waren echt gut :). Wir haben drei verschiedene Sorten von Keksen (eine davon waren eigentlich Schnitten) gemacht. Als ersten haben wir Vanillekipferl gemacht, dann noch Grühweinschnitten und als Drittes noch Himmlische Butterplätzchen.
Fotos vom Weihnachtsmarkt:


Hier die Rezepte:
Glühweinschnitten >>
Himmlische Butterplätzchen >>
Vanillekipferl >>



Hier alle Fotos von der Nikolaus-Party von Melissa >>
Hier alle Fotos vom Weihnachtsmarkt >>
Hier alle Fotos vom Keksebacken >>
Am Samstag hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, bei der Nikolaus-Party den Nikolaus/Santa zu spielen. Wir hatten eine Woche zuvor ein Wichtelspiel begonnen, wobei jeder einen Erasmuskollegen gezogen hat und für diesen ein Geschenk im Wert von 50 SEK besorgt werden musste. Daher gings Mittags mit dem Zug noch nach Karlskrona, um ein passendes Present zu besorgen. Als ich auf die Party kam, schaute ich nicht schlecht als mir dann Dirk sogar eine Weihnachtsmütze und einen Nikolausbart in die Hand drückte :). Natalia war meine Helferin und so konnte es dann auch gleich los gehen mit dem Geschenkeverteilen. Wie es der Brauch so will, wurde auch jedes Mädchen und jeder Junge ;) gefragt, ob sie/er auch brav war und dann das Geschenk überreicht. War echt eine sehr lustige Angelegenheit. Vor allem haben einige (zB Stefan) etwas untypische Geschenke bekommen :D (ein Trip durch Europa mit einigen sehr wertvollen Tips). Danach wurde noch ein bisschen abgeschackt.
Fotos vom Weihnachtsmarkt:


Hier die Rezepte:Glühweinschnitten >>
Himmlische Butterplätzchen >>
Vanillekipferl >>
Hier alle Fotos vom Weihnachtsmarkt >>
Hier alle Fotos vom Keksebacken >>
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Advent in Ronneby
Heute habe ich mich spontan mit Stefan aufgemacht, um ein paar Fotos von Ronneby am Abend zu machen. Die Advents- bzw. Weihnachtsbeleuchtung ist in Schweden sehr schön! Die Schweden schmücken sehr gerne ihre Fenster mit beleuchteten Sternen oder elektrischen Kerzen, aber nicht bunt und blinkend wie bei den Armies. Auf dem Marktplatz steht ein richtig großer Weihnachtsbaum. Ausgerüstet mit Stativ und einem vollen Akku konnte es los gehen :). So - jetzt will ich euch auch nicht mehr länger auf die Folter spannen und die vorweihnachtliche Stimme in Ronneby präsentieren.
Alle Fotos wie immer hier


Alle Fotos wie immer hier


Montag, 1. Dezember 2008
Erstes Resümee zum Auslandssemster
Da ich in nicht einmal mehr drei Wochen für Weihnachten nach Hause fahre, hab ich mir gedacht, es ist Zeit für ein erstes Resümee zum Auslandssemster. Ich komme zwar im Jänner noch einmal nach Schweden (für zwei Prüfungen und eine Projektpräsentation), aber da viele Erasmusstudenten im Jänner nicht mehr da sind, sind so zu sagen noch 2 einhalb richtige Wochen Erasmus. Pani und Flo in Kopenhagen haben es ja leider nicht ganz so toll mit ihrem Auslandssemester erwischt - um es kurz zu fassen - viel Arbeit, wenig Erasmus (-studenten, -ausflüge, ...), teures Kopenhagen (Dänemark). Kopf hoch, Pani und Flo - im Jänner machen wir noch eine gescheite Erasmus Abschlussparty :).
So nun zum Resümee zum Auslandssemster an der BTH in Ronneby - Schweden. Es war echt die beste Entscheidung, die ich im Master an der FH Hagenberg machen konnte, ein Auslandssemster zu machen, nicht nur, weil in Hagenberg in unserem Semester nicht wirklich viel los ist. Fangen wir mit den Dingen an, die nicht ganz so gelaufen sind, wie ich mir das im Vorhinein vorgestellt hatte.
1. Qualität der Vorlesungen - Kurse:
Hier muss ich leider echt sagen, dass bis auf "Malicious Software and Countermeasures" und der Sprachkurs die Qualität der Kurse leider nicht dem entspricht, was ich von der FH Hagenberg gewohnt bin. Zum Teil tragen Leute zu Themen vor, wo sie sich wohl gerade mal die Folien vom Kollegen durchgelesen haben (vielleicht ein bisschen übertrieben). Nein - im Ernst - mit der Auswahl der Fächer hatte ich leider etwas schlecht gewählt - das kann hald passieren, wenn man als erster Student ein Auslandssemester an einer neuen Uni macht. Nun kann zumindet eine Empfehlung an die Kollegen gegeben werden, die im nächsten Jahr vielleicht an der BTH ein Auslandssemester machen.
2. Kontakt mit schwedischen Studenten:
Ich hatte vor Beginn des Auslandssemsters echt gedacht, dass wir eine Menge Kontakt mit den schwedischen Studenten haben werden. Des war bzw. ist leider nicht so. Was Studenten angeht ist da leider eine zeimliche Trennung zwischen Schweden - und dem Rest der Welt. Zum Beispiel war in den Kursen aus der LP1 kein einziger Student aus Schweden. So wie es aussieht meiden die Schweden eher die VL in Englisch, die von den internationalen Studenten besucht werden. Dies liegt vielleicht auch an der großen Anzahl an Studenten aus Pakistan. Pakistani sind sehr nette Leute und ich kann echt nichts gegen sie sagen, nur manch einer würde ihnen empfehlen es etwas genauer mit der Körperpflege zu nehmen.
So - das wärs auch schon gewesen mit den negativen Sachen - wenn mir noch etwas einfällt werde ich den Blog bearbeiten. Nun zu dem, warum man auf jeden Fall ein Auslandssemster machen sollte, wenn sich die Gelegenheit bietet - zumindest aus meiner Sicht.
1. Kontakt zu anderen Erasmusstudenten:
Hier hatte ich echt Glück, was die Gemeinschaft mit den anderen Erasmusstudenten angeht. Wir machen Parties, Spiele (in letzter Zeit vor allem Poker), Sport (Schwimmen, Badminton, Fußball ohne mich ;) ), Ausflüge, wir Kochen sogar zusammen - wie eine große Familie. Es sich echt lauter super nette und tolle Leute und viele davon werden mir sicher abgehen - aber es gibt eine Reunion in Polen im Sommer - vielleicht hab ich ja sogar Zeit und kann einen "Kurzurlaub" in Polen machen im Sommer.
2. Sprachkurs:
Einen Sprachkurs zu machen in dem Land, in dem man ist, ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Erstens kommt man wieder mit vielen anderen Studenten zusammen, hat die Gelegenheit in eine fremde Sprache hineinzuschnuppern, lernt auch die Kultur von Schweden ein bisschen kennen, und hat vor allem auch jede Menge Spaß.
3. Erasmus-Ausflüge/Veranstaltungen:
Hier ist vor allem der Trip nach Polen zu erwähnen, wo es mit der Fähre von Karlskrona nach Polen ging und wir uns die Städte Gdansk, Sopot und Gdynia angesehen haben. Es war eine super tolle Fahrt und wir hatte viel Spaß. Hier muss vor allem ein großer Dank an Lina ausgesprochen werden, die an der BTH für Eramusausflüge und Veranstaltungen verantwortlich ist. Tack Tack, Lina för mycket bra erasmus utflykter. Auch das Welcome Event war echt toll, bei dem es traditionelle schwedische Musik, Tänze und Essen gab.
4. Parties:
In letzter Zeit hatten wir eher weniger richtige Parties, wir haben zusammen "vorgeglüht" und sind dann ins Natti gegangen, aber das kann man auch lassen ;). Wir hatten bereits jede Menge Parties und mindestens zwei (Nikolaus- und Weihnachtsparty) stehen noch an. Hier eine kleine Chronologie - bitte um Entschuldigung, falls ich eine vergessen hab ;). Begonnen haben wir bei den Polen (Kubas Wohnung), dann war da die Geburtagsfeier von Per, die Hawaiiparty, Animalparty, Alive & Kicking Party, Karaoke-Party, Halloween-Party und das Feuer im Brunnspark. Auf jeden Fall auch zu erwähnen hier in diesem Resumee ist der Besuch bei Pani und Flo in Kopenhagen. Dieses Wochenende war super klasse!
5. Gemeinsames Kochen:
Ziemlich bald haben wir beschlossen, zusammen zu kochen. Es spart Zeit, Geld und man isst zusammen - der Mensch ist ja ein Gemeinschaftstier, so ist es wissenschaftlich bewiesen, dass gemeinsamen Essen für uns besser/gesünder ist. Nein - im Erst - es ist echt eine super Idee gewesen - ich bin mir nicht sicher, ob ich sonst immer so gut gegessen hätte. Begonnen haben ich und Stefan, dann ist Natalia (dann auch noch Kuba ;) ) dazugestoßen und schließlich auch noch Melissa sowie Dirk. Die Kochkreationen gingen von Spagetti über Hamburger, Toast, Nudeln mit allem Möglichen, Fleisch mit allen möglichen Saucen, vielen russischen Gerichten - sehr gut gekocht, Natalia - und vielem mehr was ich nicht mehr weiß. Wir haben uns ja auch ein Raclette im Flohmarkt gekauft, das mein paar mal zum Einsatz gekommen ist.
6. Internatinales Kochen:
Neben dem gemeinsamen Kochen gab es an manchen Sonntagen internationales Kochen. Dabei ging es darum, dass immer eine Nation den Kochlöffel in die Hand nimmt und etwas Typlisches aus ihrem Land für alle kocht. Ist bei etwa 15 Leuten gar nicht so einfach. Begonnen haben die Polen, dann die Franzosen, dann wir Österreicher (Melissa und ich) und schließlich die Deutschen Stefan und Dirk. Vielleicht kocht auch noch Natalia auf russisch. Auch noch zu erwähnen sind die Pizza-Abende, wo wir gemeinsam Pizza gekocht haben.
7. Ausflüge:
Da Weronika und Melissa sowie seit kurzem auch Stefan ihr Auto nach Schweden mitgebracht haben, waren wir auch ziemlich mobil was Tagesausflüge ich die näheren Städte und Ausflugsziele (Fahrzeit max 2 h) angeht. Da es doch einige Ausflüge waren, habe ich eine Google-Maps Karte erstellt, wo alle (oder zumindest die meisten) Orte markiert sind, an denen ich war.
Größere Kartenansicht
Wie ihr sehen könnt ich die Liste der positiven Dinge bei weitem länger ;). Wenn ich im nachhinein etwas ändern könnte, dann wären dass nur die Fächer, die ich ausgewählt habe, aber sonst auch schon nichts! Ein bisschen Zeit ist ja noch hier in Schweden - am 18. Dezember gehts heim und am 6. Jänner wieder zurück nach Ronneby. Endgülig nach Hause gehts dann am 22. Jänner 2009. Da werde ich dann wohl auch nicht sehr lange sein, da dann auch schon bald meine Tätigkeit als Diplomant beim Siemens CERT losgeht. Es bleibt spannend ;). Für alle die bis hierher gelesen haben - echt cool.
Vi ses!
So nun zum Resümee zum Auslandssemster an der BTH in Ronneby - Schweden. Es war echt die beste Entscheidung, die ich im Master an der FH Hagenberg machen konnte, ein Auslandssemster zu machen, nicht nur, weil in Hagenberg in unserem Semester nicht wirklich viel los ist. Fangen wir mit den Dingen an, die nicht ganz so gelaufen sind, wie ich mir das im Vorhinein vorgestellt hatte.
1. Qualität der Vorlesungen - Kurse:
Hier muss ich leider echt sagen, dass bis auf "Malicious Software and Countermeasures" und der Sprachkurs die Qualität der Kurse leider nicht dem entspricht, was ich von der FH Hagenberg gewohnt bin. Zum Teil tragen Leute zu Themen vor, wo sie sich wohl gerade mal die Folien vom Kollegen durchgelesen haben (vielleicht ein bisschen übertrieben). Nein - im Ernst - mit der Auswahl der Fächer hatte ich leider etwas schlecht gewählt - das kann hald passieren, wenn man als erster Student ein Auslandssemester an einer neuen Uni macht. Nun kann zumindet eine Empfehlung an die Kollegen gegeben werden, die im nächsten Jahr vielleicht an der BTH ein Auslandssemester machen.
2. Kontakt mit schwedischen Studenten:
Ich hatte vor Beginn des Auslandssemsters echt gedacht, dass wir eine Menge Kontakt mit den schwedischen Studenten haben werden. Des war bzw. ist leider nicht so. Was Studenten angeht ist da leider eine zeimliche Trennung zwischen Schweden - und dem Rest der Welt. Zum Beispiel war in den Kursen aus der LP1 kein einziger Student aus Schweden. So wie es aussieht meiden die Schweden eher die VL in Englisch, die von den internationalen Studenten besucht werden. Dies liegt vielleicht auch an der großen Anzahl an Studenten aus Pakistan. Pakistani sind sehr nette Leute und ich kann echt nichts gegen sie sagen, nur manch einer würde ihnen empfehlen es etwas genauer mit der Körperpflege zu nehmen.
So - das wärs auch schon gewesen mit den negativen Sachen - wenn mir noch etwas einfällt werde ich den Blog bearbeiten. Nun zu dem, warum man auf jeden Fall ein Auslandssemster machen sollte, wenn sich die Gelegenheit bietet - zumindest aus meiner Sicht.
1. Kontakt zu anderen Erasmusstudenten:
Hier hatte ich echt Glück, was die Gemeinschaft mit den anderen Erasmusstudenten angeht. Wir machen Parties, Spiele (in letzter Zeit vor allem Poker), Sport (Schwimmen, Badminton, Fußball ohne mich ;) ), Ausflüge, wir Kochen sogar zusammen - wie eine große Familie. Es sich echt lauter super nette und tolle Leute und viele davon werden mir sicher abgehen - aber es gibt eine Reunion in Polen im Sommer - vielleicht hab ich ja sogar Zeit und kann einen "Kurzurlaub" in Polen machen im Sommer.
2. Sprachkurs:
Einen Sprachkurs zu machen in dem Land, in dem man ist, ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Erstens kommt man wieder mit vielen anderen Studenten zusammen, hat die Gelegenheit in eine fremde Sprache hineinzuschnuppern, lernt auch die Kultur von Schweden ein bisschen kennen, und hat vor allem auch jede Menge Spaß.
3. Erasmus-Ausflüge/Veranstaltungen:
Hier ist vor allem der Trip nach Polen zu erwähnen, wo es mit der Fähre von Karlskrona nach Polen ging und wir uns die Städte Gdansk, Sopot und Gdynia angesehen haben. Es war eine super tolle Fahrt und wir hatte viel Spaß. Hier muss vor allem ein großer Dank an Lina ausgesprochen werden, die an der BTH für Eramusausflüge und Veranstaltungen verantwortlich ist. Tack Tack, Lina för mycket bra erasmus utflykter. Auch das Welcome Event war echt toll, bei dem es traditionelle schwedische Musik, Tänze und Essen gab.
4. Parties:
In letzter Zeit hatten wir eher weniger richtige Parties, wir haben zusammen "vorgeglüht" und sind dann ins Natti gegangen, aber das kann man auch lassen ;). Wir hatten bereits jede Menge Parties und mindestens zwei (Nikolaus- und Weihnachtsparty) stehen noch an. Hier eine kleine Chronologie - bitte um Entschuldigung, falls ich eine vergessen hab ;). Begonnen haben wir bei den Polen (Kubas Wohnung), dann war da die Geburtagsfeier von Per, die Hawaiiparty, Animalparty, Alive & Kicking Party, Karaoke-Party, Halloween-Party und das Feuer im Brunnspark. Auf jeden Fall auch zu erwähnen hier in diesem Resumee ist der Besuch bei Pani und Flo in Kopenhagen. Dieses Wochenende war super klasse!
5. Gemeinsames Kochen:
Ziemlich bald haben wir beschlossen, zusammen zu kochen. Es spart Zeit, Geld und man isst zusammen - der Mensch ist ja ein Gemeinschaftstier, so ist es wissenschaftlich bewiesen, dass gemeinsamen Essen für uns besser/gesünder ist. Nein - im Erst - es ist echt eine super Idee gewesen - ich bin mir nicht sicher, ob ich sonst immer so gut gegessen hätte. Begonnen haben ich und Stefan, dann ist Natalia (dann auch noch Kuba ;) ) dazugestoßen und schließlich auch noch Melissa sowie Dirk. Die Kochkreationen gingen von Spagetti über Hamburger, Toast, Nudeln mit allem Möglichen, Fleisch mit allen möglichen Saucen, vielen russischen Gerichten - sehr gut gekocht, Natalia - und vielem mehr was ich nicht mehr weiß. Wir haben uns ja auch ein Raclette im Flohmarkt gekauft, das mein paar mal zum Einsatz gekommen ist.
6. Internatinales Kochen:
Neben dem gemeinsamen Kochen gab es an manchen Sonntagen internationales Kochen. Dabei ging es darum, dass immer eine Nation den Kochlöffel in die Hand nimmt und etwas Typlisches aus ihrem Land für alle kocht. Ist bei etwa 15 Leuten gar nicht so einfach. Begonnen haben die Polen, dann die Franzosen, dann wir Österreicher (Melissa und ich) und schließlich die Deutschen Stefan und Dirk. Vielleicht kocht auch noch Natalia auf russisch. Auch noch zu erwähnen sind die Pizza-Abende, wo wir gemeinsam Pizza gekocht haben.
7. Ausflüge:
Da Weronika und Melissa sowie seit kurzem auch Stefan ihr Auto nach Schweden mitgebracht haben, waren wir auch ziemlich mobil was Tagesausflüge ich die näheren Städte und Ausflugsziele (Fahrzeit max 2 h) angeht. Da es doch einige Ausflüge waren, habe ich eine Google-Maps Karte erstellt, wo alle (oder zumindest die meisten) Orte markiert sind, an denen ich war.
Größere Kartenansicht
Wie ihr sehen könnt ich die Liste der positiven Dinge bei weitem länger ;). Wenn ich im nachhinein etwas ändern könnte, dann wären dass nur die Fächer, die ich ausgewählt habe, aber sonst auch schon nichts! Ein bisschen Zeit ist ja noch hier in Schweden - am 18. Dezember gehts heim und am 6. Jänner wieder zurück nach Ronneby. Endgülig nach Hause gehts dann am 22. Jänner 2009. Da werde ich dann wohl auch nicht sehr lange sein, da dann auch schon bald meine Tätigkeit als Diplomant beim Siemens CERT losgeht. Es bleibt spannend ;). Für alle die bis hierher gelesen haben - echt cool.
Vi ses!
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